Audiotour 

Eine Audio-Stadtführung zu Orten

nachhaltiger und regionaler Ernährung in Giesing  

 

So ernährt sich München

Dieser kostenlose Hörspaziergang führt zu Orten, an denen Stadtpolitik, Gewerbe und Zivilgesellschaft ein ressourcenschonendes und faires Ernährungssytem gestalten. Von Produktion über Verarbeitung und Verkauf bis hin zum Umgang mit Nahrungsmittelabfällen geht es darum, positive Beispiele kennen zu lernen und Ideen dafür zu bekommen, wo angesetzt werden kann, damit das Ernährungssystem in München noch nachhaltiger wird.

17 Stationen,  1,5 Kilometer, 80 Minuten    

Zeiten:

Sie können diese Stadtführung jederzeit machen. 

Wir empfehlen:

- Donnerstags zwischen 12 und 18 Uhr, um den Wochenmarkt in Untergiesing zu erleben

 

Die ganze Tour können Sie gemütlich in 80 Minuten durchlaufen. Wir empfehlen Zeit für Pausen und zum Ausprobieren einzuplanen. 

Alternativen um die Audiodatei als mp3 herunterzuladen

1. Grünspitz - Geschichte Giesing -  McDonald's

Startpunkt ist der Grünspitz, Ecke Tegernseer Landstraße und Martin-Luther-Straße. 

U-Bahn: Silberhornstraße

Der Verein Green City e.V. organisiert seit 2014 die Umnutzung des ehemalige Biergarten zu einer öffentlichen Grünfläche. Die 2000 m² große Fläche heißt seitdem Grünspitz.

Obergiesing war bis 1854 ein bäuerliches Dorf vor den Toren Münchens. Hier wurde in  Gärtnereien Gemüse für München produzierten. 

 

Am Rande des Platzes wurde 1971 der erste McDonald’s in Deutschland eröffnet. 

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PfluegenUntergiesingamAuerMuehlbach_VereinFreundeGiesings
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Giesing v.Kobell https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kobell_Gisingen_bey_München.jpg
auschmarkt am Grünspitz Clarissa Juse / Tauschkomplott e.V
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2. GrünspitzGarten - Urbane Gärten - Krautgärten

Einer der 27 urbanen Gemeinschaftsgärten in München.

Ca. 30 Leute teilen sich die 300 Quadratmeter Fläche.

Jede und jeder kann mitmachen und sich die Hände schmutzig machen. Einfach bei Green City melden: www.gruenspitz.de 

Informationen zu  allen Gemeinschaft- und Krautgärten in München untewww.urbane-gaerten-muenchen.de

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Gruenspitz-Garten-Genevieve Granger : Gr
Krautgarteln, Neuperlach_Kleinoeder.jpg

 

Dies sind die ersten und bisher einzigen Komposttoiletten im öffentlichen Raum in München.

Hier schließt sich der Kreislauf des Ernährungssystems mit der Verwertung der Verdauungsprodukte  ganz ohne den Verbrauch von Wasser.

3. Komposttoiletten

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Klaeranlage-Grosslappen_Aerial-view_2.jpg

 

Dieser Automat wurde erst 2020 von der Firma Erntebox aufgestellt. Es gibt Eier, Käse, Nudeln, Tomatensauce, Marmeladen.

Vier landwirtschaftliche Betriebe produzieren für den Automaten. Die Bauernhöfe befinden sich in einer Entfernung zwischen 10 und 100 km um München herum. 

4. Hofladenautomat

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Hier liegt einer der Verteilpunkte des Kartoffelkombinats, einer Solidarischen Landwirtschaft  Genossenschaft.

Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) funktioniert so: Mehrere Haushalte schliessen sich mit Landwirt*innen zusammen und übernehmen die Kosten für Gemüseanbau, Saatgut und Pacht. Im Gegenzug erhalten sie Teile der Ernte. Das Risiko eines Ernteausfalls wird also gemeinsam getragen. 

In München gibt es derzeit drei SoLaWi:

den AuerGarten bei Freising, den Waldgärtner in Höhenkirchen und das Kartoffelkombinat bei Mammendorf, größte SoLaWi. 

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Kartoffelkombinat Teresa  Ella von der HAIDE

5. Kartoffelkombinat - Solidarische Landwirtschaft

Kartoffelkombinat 3.2020Kartoffelkombinat ELLA von der HAIDE
Kartoffelkombinat ELLA von der HAIDE
Kartoffelkombinat 3.202000004.jpgKartoffelkombinat ELLA von der HAIDE
Kartoffelkombinat 3.202000006.jpgKartoffelkombinat ELLA von der HAIDE

6. Hippie Chay  - Veganes Restaurant - Treibhausgase - Epidemien

Das Hippie Chay ist eines von circa einem Dutzend veganer oder vegetarischer Restaurants in München. 

 

In Deutschland ernähren sich derzeit rund 8 Millionen Menschen vegetarisch und fast eine Million vegan.

Durchschnittlich werden aber immer noch ca. 50 kg Fleisch pro Person und Jahr verzehrt. 

Ein Viertel bis zur Hälfte aller weltweiten Treibhausgase stammen aus dem Ernährungssystem. Innerhalb des Ernährungssystems ist es die Tierhaltung, die mit 70% den größten Anteil erzeugt. Fleischkonsum muss geringer werden, um die CO2 Einsparungsziele zu erreichen. 

Auch die Entstehung von Epidemien​ wie der Corona-Pandemie werden durch Fleischproduktion begünstigt. Die Abholzung von Regenwald, um Futter für die intensive Tiermast in Europa anzubauen, führt zu mehr Übertragungen von Viren auf Menschen.  

Kraftfutter aus den Tropen ist in der konventionellen Fleisch- und Milchproduktion in Deutschland weit verbreitet. Insgesamt werden jährlich 4,6 Mio. Tonnen Mais und Soja importiert. Angebaut wird dieses Futter auf einer Fläche von 2,6 Mio. Hektar was ungefähr der Fläche Brandenburgs entspricht.

Links und Quellen: CO2, Gesundheit und Fleischkonsum
 

https-::www.heise.de:hintergrund:Statist

7. Hauserbauernhof - Stadtgüter München -  Biolandwirtschaft

Der sogenannte Hauserbauernhof war der letzte Bauernhof in Giesing. 

München bewirtschaftet zehn Städtische Gütern  mit einer Gesamtfläche von etwa 2.500 Hektar. 

Sieben der Betriebe wirtschaften nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Sie machen München zu einem der größten ökologischen landwirtschaftlichen Betriebe Deutschlands. 

Die 550 Rinder, die auf dem Karlshof gemästet werden und die zum großen Teil auf dem Oktoberfest gegessen werden, werden nur im Stall und nicht auf der Weide gehalten. Der Koalitionsvertrag von 2020 verspricht mehr Tierwohl in München.

Die Ökolandbausiegel stehen dafür:

1. dass keine synthetischen Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger verwendet werden, 

2. dass ohne Gentechnik gearbeitet wird,

3. dass weniger Tiere pro Hektar gehalten werden und dass sie Auslaufmöglichkeiten im Freien haben,

4. dass das Futter für die Tiere zu 95% auf dem Hof selber erzeugt wird.

5. dass Antibiotika nur in Ausnahmen verwendet werden,

6. dass die Ernte und die Produkte nicht chemisch behandelt werden.

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Hauserbauer Verein Freunde Giesings e.V,
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Seit 2006 wird in Giesing wieder Bier gebraut. 

15 verschiedene Sorten produziert das Giesinger Bräu.

Neben den 6 großen traditionellen Brauereien in München gibt es auch noch 14 kleinere Brauereien. Eine davon, das Haderner Bräu, ist eine Biobrauerei und verwendet Zutaten von kleinen Biohöfen aus der Region. 

 

Für den Gärungsprozess wird mit den lokalspezifischen Mikroorganismen, den kleinsten Stadtbewohner*innen zusammengearbeitet.

1880 wurde nicht weit von hier eine der ersten Eismaschinen  von Carl von Linde für die Paulaner Brauerei gebaut. Die Maschine funktioniert heute noch und kann besichtigt werden. 

8. Giesinger Bräu - Mikrobiom-  Erste Kühlmaschine

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9. Isarhochufer - Wildtiere in der Stadt - Bodenverbrauch 

Das städtische Ernährungssystem umfasst nicht nur die Ernährung der Menschen, sondern auch die der nicht-domestizierten Tiere, die im Siedlungsgebiet leben. 

Durch die Industrialisierung und Intensivierung der Landwirtschaft und der damit verbundenen Flurbereinigung seit den 1960iger Jahren sind die Grünflächen in den Städten zu Rückzugsorten für Wildtiere geworden. 

Landwirtschaftlich nutzbare Flächen sind eine der Ressourcen, die wir derzeit weltweit am schnellsten verlieren durch Siedlungen und wachsende Wüsten. 10 Hektar Boden werden in Bayern derzeit täglich bebaut. Das entspricht pro Jahr der Fläche des Ammersees.

Die Stadt München ist Mitglied im Europäischen Boden-Bündnis und hat sich das Ziel gesetzt, aktiv für einen nachhaltigeren Umgang mit Böden zu arbeiten. 

Auer Mühlbach Quellstr. 53 Herbert Wendling,  www.grabsdorf.de

10. Müll - Kompostieren - Lebensmittelrettung 

Im europäischen Vergleich wird in Deutschland viel Müll produziert. 370 Kg Müll fallen in München pro Person und Jahr an. 70% davon sind Wertstoffe: also Glas, Metall, Plastik, Papier und organisches Material. Im Moment werden aber nur 55% davon recycelt oder kompostiert. 

 

110 Kg pro Person und Jahr sind Nahrungsmittelreste und Gartenabfälle die kompostiert werden könnten. Aber nur 30 Kg davon landen in die Biotonne und werden in der Biogasanlage in Freimann vergoren und anschliessend zu Kompost bzw. zu Münchner Erden verarbeitet.

 

Durchschnittlich werden 40 Kg Lebensmittel pro Person und Jahr weggeschmissen, die noch essbar gewesen wären.

München Nahrungsmittelretter*innen:

Etepetete kauft Landwirten und Landwirtinnen krummes Gemüse ab und stellt daraus eine Gemüselieferkiste zusammen.

Foodsharing bringt übriggebliebene Nahrungsmittel zu Fair-teilpunkten z.B. im Eine Welt Haus, wo sie umsonst mitgenommen werden können.

Too good to go“ und UXA sind Apps die anzeigen, wo kurz vor Ladenschluss Lebensmittel billiger verkauft werden. 

Rehab Republic veranstaltet sogenannte Schnibbelparties, auf denen gemeinsam gerettetes Gemüse gekocht und gegessen wird. 

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11. Auer Mühlbach - Wasserwirtschaft - Ökoregion Mangfalltal

Schon 1330 zweigte man den Auer Mühlbach auf Höhe der Marienklause am Tiergarten durch eine Schleuse von der Isar ab, um unter anderem mehrere Getreidemühlen anzutreiben.

Seit 1992 wird der ökologische Landbau im Mangfalltal  für den Trinkwasserschutz mit jährlichen 160,- bis 300,- Euro pro Hektar gefördert. Das entspricht ca. einem Cent pro Kubikmeter Trinkwasser und kostet damit jede*n Münchner*in nur ca. 40 Cent pro Jahr.

Diese Förderung überzeugte 175 landwirtschaftliche Betriebe, auf ökologische Methoden umzustellen. Massentierhaltung, bei der zu viel Dung anfällt, ist damit ausgeschlossen.

Seit der Umstellung sinken die Nitratwerte im Wasser und das Münchner Trinkwasser ist weiterhin eines der besten in Europa.

Mit einer Fläche von rund 4.200 Hektar ist das Mangfalltal eines der größten zusammenhängenden ökologisch bewirtschafteten Gebiete in Deutschland.

 

https://www.muenchenwiki.de/wiki/Datei:Muehlbach_in_Giesing_um_1850.jpg
MuehleundFelderUntergiesingAuerMuehlbach_Foto: FreundeGiesingse.V.
ErneuerbareEnergieAuerMuehlbach2020EllavonderHaide
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Auer Mühlbach, H. Wendling www.grabsdorf.de

12. Griechischer Obstladen – Migration -Esskultur - Gemüseanbau

Die Migration aus dem Süden hat ab den 50er Jahren die Esskultur in Deutschland bereichert. 

Die Italiener*innen, Griech*inne und Türk*innen haben Zucchini, Rucola, Radicchio, Auberginen, Artischocken und viele andere Gemüse mitgebracht. 

Doch Gemüse aus Südeuropa, die im Winter und Frühjahr konsumiert werden, müssen in Andalusien unter hoher Ressourcenverschwendung und menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen produziert werden. 

Die Münchner Stadtgesellschaft lagert damit die Folgen ihres Konsums nach Spanien aus und ist beteiligt an der Zerstörung von Ökosystemen und ungerechten Arbeitsbedingung.

GriechischerGemueseladen_EllavdHaide2.2020
Treibhaeuser_Andalusien_NASA_Johnson_ISS

13. Supermarkt - Tomaten aus dem Geothermietreibhaus 

Selbstbedienungs-Supermärkte wurden in den USA im 19.Jh. erfunden und in Deutschland von Edeka um 1950 eingeführt. 

Hauptprinzipien der Supermärkte, die Standardisierung und die weitgehende Abkoppelung von der Saisonalität. 

Durch diese Nicht-Saisonalität fehlt die sinnliche Wahrnehmung der Jahreszeiten.  Studien haben gezeigt, dass diese Form der Entfremdung das Risiko von Depressionen erhöht. 

Bei Penny und Rewe gibt es Tomaten, Paprika und Erdbeeren, die 100 Km östlich von München von dem Betrieb Gemüsebau Steiner angebaut werden. 

Diese Sommerfrüchte wachsen dort ganzjährig auf einer Fläche von 20 Hektar in Gewächshäusern, die zu 95% mit Geothermie beheizt werden. Bewässert wird ausschließlich mit dem selbstgesammelten Regenwasser, das ausreicht, da die Verdunstung im Gewächshaus geringer ist. 

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14. Bäckerei und Metzgerei  - Handwerk und Invitro Fleisch

Dadurch dass industrielle Fertigung die handwerkliche Verarbeitung von Nahrungsmitteln immer mehr ersetzt, entgleitet uns ein jahrtausendealter Wissensschatz und wir verlieren eine Verbindung in die Vergangenheit.

Die Zukunftsforschung erwartet in den nächsten 10 Jahren große Veränderungen im Bereich von Fleisch- und Milchproduktion. Es wird an Invitro-Fleisch und Milch aus dem Labor geforscht. Mozzarella, Eiscreme und Hackfleisch wird schon kultiviert, nur ist die Produktion im Moment noch teuer und nicht zugelassen.

Vorteil dabei wäre, dass in Deutschland nicht mehr jährlich 770 Millionen Tiere am Fließband geschlachtet werden würden. Könnte dann genauso wie in der Schweiz oder in Luxemburg der „Schutz der Tier-Würde“ im Grundgesetz verankert werden?

Das Aktionsbündnis »Artgerechtes München« hat das Ziel, die Stadt dazu zu bringen, bei allen öffentlichen Veranstaltungen, wie zum Beispiel der Auer Dult, dem Christkindlmarkt oder dem Oktoberfest nur noch Fleischprodukte aus artgerechter Haltung anzubieten.

Dass so etwas auch im großen Rahmen funktioniert, macht das Tollwood Festival seit Jahren vor. Dort gibt’s für die 1,5 Millionen Besucher und Besucherinnen 100% biozertifiziertes und damit auch artgerechtes Essen.

15. Wochenmarkt Untergiesing - Öffentlicher Raum und Handel

Auf dem Hans-Mielich-Platz findet jeden Donnerstag von 12-18 Uhr der Untergiesinger Wochenmarkt statt.

Im gesamten Stadtgebiet gibt es 35 Wochenmärkten und 11 Bauernmärkte.

Auf dem Untergiesinger Wochenmarkt gibt es keinen Bio-Gemüsestand, dafür aber den direktvermarktenden Gemüsebetrieb Kaiser aus Essenbach nördlich von Landshut. 

Märkte sind wichtig für die städtische Gesellschaft und den öffentlichen Raum.

Verkaufsstände sind auch öffentliche Orte, an denen soziale Beziehungen entstehen. Hier entsteht die Stadtgesellschaft. 

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Wochenmarkt Untergiesing EllavdHaide2020
Markt Untergiesing2 EllavdHaide2.2020.jp

16. Kindertagesstätte  - Bio für Kinder - Außerhausverpflegung

Gemeinschafts- oder Außer-Haus-Verpflegung ist der Fachbegriff für das Essensangebot in Kindergärten und Horten, Schulen, Krankenhäusern, Gefängnissen, Heimen und auch allen anderen Formen von Kantinen. 

Und da die Gemeinschaftsverpflegung große Mengen von Nahrungsmitteln verbraucht, kann auf diese Weise das Ernährungssystem einer Stadt strategisch gestaltet werden.

Mit der Initiative „Bio für Kinder“ macht die Biostadt München zusammen mit dem Tollwood Festival vor, wie Transformation funktionieren kann. 

Seit 2011 ist der Bio-Wareneinsatz an allen 450 städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen auf  50% bei allen Nahrungsmitteln per Stadtratsbeschluss erhöht worden. 

Der Koalitionsvertrag "von 2020 sieht vor, dass der Bioanteil in den Schulen und Kitas bis 2025 auf 100% erhöht wird. [...] Wir schaffen ein House of Food. Dieses hat die Förderung der Vernetzung von regionalen, ökologischen Erzeuger*innen und Kantinen, Restaurants und Hotels zur Aufgabe und dient als Koordinierungsstelle für Direktvermarktung und Beratung der Gastronomie und Großveranstalter*innen."

Der Maibaum ist ein Symbol für eine gute Gemeinschaft und die Bitte um Wachstum und Fruchtbarkeit. Er soll vor Schädlingen und Unwetter schützen. Eigentlich ein passendes Ritual für eine Biostadt.

 

Um die Stadtpolitik bei der Umgestaltung des Ernährungssystems zu begleiten, hat sich 2018 der Münchner Ernährungsrat gegründet. 

"Der Münchner Ernährungsrat sieht sich als eigenständiges unabhängiges Bündnis von AkteurIn­nen der Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft für die Erarbei­tung und Umsetzung eines zukunftsfähigen Ernährungssystems für München. Im Hinblick auf die großen Herausforderungen der Zukunft (Klimawandel, Verlust an Biodiversität, Ressourcen­schwund, Flächenversiegelung, finanzielle Benachteiligung etc.) hat die Politik auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Der Münchner Ernährungsrat soll hierfür den Rückhalt in der Zivilgesell­schaft fördern und der Politik bei den Entscheidungen den Rücken stärken." Homepage Ernährungsrat 

Credits:

Produktion, Regie, Skript: Ella von der Haide

Aufnahmeassistenz: Peter Lehmann

Sprecherin: Jessica Krämer 

Interviews:

Silvia Gonzales (Grünspitz), Teresa Lukaschik (Kartoffelkombinat), Albrecht von Schultzendorff (Ernährungsrat), Anonyme Verkäuferin (Gemüse Kaiser) 

Musik:

Carolin Gödeke, www.carolinagoedeke.de (Variationen über Kosmas Autumn Leaves ) 

Anne Schmetterfeder (Gartenlied und Happy Cucumber) 

Thomas Schneider (Giesing Romanze) 

Nat Keefe & Hot Buttered Rum (Cats Searching for the Truth)

Dan Lebowitz, Copyright Free Music (Jeremiah's Song Copyright )

Davide Swarup (RAV Drum B Rus Solo)

Fotos/Bilder:

Quellenangaben und Namen erscheinen beim Click auf die Bilder.

Ich danke für die freundliche Zur­ver­fü­gung­stel­lung der Bilder :

Verein der Freunde Giesings e.V (Fotos vom alten Giesing)

Peter Bierl, www.bierl-antiquariat.de (Carl F. Heinzmann:  1838 München - von der Süd-Seite) 

Gerhard Grabsdorf, www.grabsdorf.de (Auer Mühlbach Quellstr. 53 von Herbert Wendling)

 

Impressum und  Kontakt 

Die Audiotour wurde von Ella von der Haide in Zusammenarbeit mit der BürgerStiftung München und der Biostadt München 2020 erstellt.

Die Tour kann auch als live Audiotour gebucht werden. Infos 

Ella von der Haide - Eine andere Welt ist pflanzbar!

Ulmenstr. 1

82049 Pullach

www.eine-andere-welt-ist-pflanzbar.de

ella.von.der.haide (at) gmail.com

BürgerStiftung München
Klenzestr. 37
80469 München

Tel 089 20 23 81 11

E-Mail: buero (at) buergerstiftung-muenchen.de
Internet: www.buergerstiftung-muenchen.de

Gefördert:

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